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ThermaCare Erfahrungsbericht – schmerzender Nacken

Thermalcare Wärmepflaster Verpackung

ThermaCare wirbt damit sofort und effektiv bei Schmerzen zu helfen, mit der Kraft der Wärme. Nachfolgend mein persönlicher Test-/Erfahrungsbericht nach dem ersten Einsatz der ThermaCare „Nackenpflaster“.

Vor einigen Tagen erwischte es meinen Nacken ganz schön heftig. Den Abend davor feiern gewesen, auf dem Sofa eingeschlafen und sehr ungünstig gelegen. Die Folge – „eingeklemmter Nerv“, den Nacken zu bewegen ging nur noch unter Schmerzen. Was macht der moderne Mensch von heute? Erstmal googlen was dagegen hilft. Kurz darauf war klar, dass ich so ziemlich jede tödliche Krankheit haben muss, die es gibt. Allen Seiten gleich, unabhängig der Ursache, war aber immer der Tipp die betreffende Stelle als bald zu wärmen. Dafür sollen sich Wärmflaschen, Kirschkernkissen oder eben auch spezielle Pflaster eignen. Die ersten beiden Optionen hatte ich nicht zur Hand, dafür aber eine Apotheke vor der Tür.

Schnell in den Sportleranzug gesprungen und zur Apotheke gelaufen. Dort schilderte ich meine Beschwerden und habe gleich die ThermaCare Pflaster in Kombination mit Ibuprofen 400, sollten die Schmerzen unangenehm werden, empfohlen bekommen. Da es extrem unangenehm war, kaufte ich beides. Für zwei der Pflaster wurden rund 6-7€ fällig. Die Pflaster gibt es in verschiedenen Packungsgrößen und für unterschiedliche Körperstellen.

Wie funktionieren ThermaCare Pflaster?

Kurz zur Funktionsweise der Pflaster. Die Pflaster enthalten mehrere „Kissen“ in denen eine Mischung aus Eisenpulver, Salz, Aktivkohle und Wasser enthalten ist. Durch den Kontakt mit Sauerstoff kommt es zur Oxidation – auch bekannt als rosten. Durch diesen Vorgang wird wärme freigesetzt. Genaue Informationen dazu gibt es auf der ThermaCare Webseite.

Wie wendet man ThermaCare Pflaster an?

Die Anwendung der Pflaster ist so simpel wie nur möglich. Nachdem man das Pflaster ausgepackt hat, faltet man es auf, entfernt an beiden Enden die „Folie“ an den Klebestellen, legt das Pflaster so an die Körperstelle, damit die schmerzende Stelle bedeckt ist und drückt es fest an. Die Klebestellen sollten das Pflaster sofort an Ort und Stelle halten.

Nach rund 10-30 Minuten sollten die Pflaster anfangen Wärme zu entwickeln. Laut Packungsangaben bis zu 40° nach 30 Minuten.

Thermalcare Wärmepflaster Anwendung

Wie lange wirkt ThermaCare?

Die Nackenpflaster von ThermaCare sollen laut Packungsangaben Wärme bis zu 12 Stunden konstant abgeben können. Das Apothekenpersonal nannte 10 Stunden als realistischeren Wert.

Funktioniert es denn auch so wie beschrieben?

Nachdem ich alles wie beschrieben durchgeführt habe, stellt ich erstmal fest, dass die Klebestreifen an einer Seite nach kurzer Zeit nicht mehr ganz so fest saßen. Das lag aber unter Umständen daran, dass ich es recht hoch am Nacken angesetzt hatte und die Klebestreifen bei mir damit in einer „Falte“ des Nacken lagen. Ab und an war es also notwendig, die Klebestelle nochmal leicht anzudrücken. Ansonsten haben die Pflaster natürlich gegenüber einem Wärmekissen den Vorteil, dass sie eben nicht ununterbrochen an die Stelle gehalten werden müssen, sondern von alleine kleben und damit auch alltagstauglicher sind. Beispielsweise an der Arbeit oder der Uni.

Die Wärmeentwicklung setzte bei mir nach rund 10-15 Minuten ein und erreichte ihre Maximaltemperatur nach den angegebenen 30 Minuten. Die Temperatur konnte ich am Kissen selbst nicht messen, die versprochenen 40° könnten aber gut hinkommen. Auf alle Fälle war es ein sehr angenehmes Gefühl.

Die Wärme hielt wie versprochen mehrere Stunden an. Das erste der beiden Pflaster trug ich darüber hinaus auch über Nacht, ohne das es abfiel, störte oder unangenehm wurde. Die Tragezeit lag damit bei rund 15-16 Stunden. Am Morgen war es natürlich kalt.

Das zweite Pflaster trug ich am Folgetag nach dem Aufstehen auf. Es funktionierte alles genauso gut wie beim ersten. Die Tragezeit bei diesem Pflaster lag bei rund 10 Stunden, bis es anfing abzukühlen. Nach rund 12 Stunden nahm ich es komplett ab.

Die Wärme des Pflasters ist angenehm, durchgängig spürbar und verleiht ein wohliges Gefühl. Der Schmerz lies nach einer Weile bereits beim ersten der beiden Pflaster etwas nach. Unter anderem soll das auch darauf zurückzuführen sein, dass sich die betreffenden Muskeln alleine durch das angenehme Gefühl entspannen und damit weniger Druck auf die Nerven ausüben. In Kombination mit Ibuprofen konnte ich die erste Nacht gut überstehen. Am zweiten Tag ließen die Schmerzen dann im Laufe des Tages dann beinahe vollständig nach. Nur noch leicht zu spüren waren sie am dritten Tag. Einschränkungen gab es dann aber kaum noch welche.

Während ich die Pflaster trug lag ich die meiste Zeit im Bett, um den Nacken zusätzlich zu entlasten. Zwischen drin saß ich auch immer mal wieder am PC. Da die Schmerzen nur beim Bewegen auftraten, war das relativ problemlos.

Fazit

Die Pflaster tun genau das was sie versprechen: sie wärmen die betreffende Stelle und lindern den Schmerz. Was man nicht erwarten sollte ist aber eine Wunderheilung. Die Pflaster löschen den Schmerz nicht aus, sie helfen aber dabei, dass sich die betreffenden Muskeln entspannen und den Druck von den Nerven nehmen können. Ob sie bei jedem gleich hilfreich sind, hängt sicher auch an den Ursachen der Schmerzen. Bei mir waren sie einfach auf schlechtes Liegen auf dem Sofa zurückzuführen. Bei Anhaltenden Schmerzen sollte man auf alle Fälle einen Arzt kontaktieren und sich nicht auf Pflaster verlassen.

Der Alltagsakrobat
#hesse #jahrgang89 Gelernter Fachinformatiker, Bachelor Medieninformatik, Hobbyfotograf, Fitnessstudiogänger und selbstständiger Web- Designer/Programmierer. Papa von alltagsakrobat.de und einer handvoll <a href="https://www.fraggi.de">anderer Seiten</a>.
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